Es klingt wie eine Begegnung am Strand, wie in einem italienischen Film der 60er Jahre, es handelt sich aber um die aktuelle Produktion von Hermann Diephuis. Ciao bella ist ein Stück mit 5 Performerinnen, in dem die Relation zu den vorherrschenden Frauenbildern oder genauer zu der Art wie die Körper diese Bilder reflektieren, in Frage gestellt wird. Die Performance untersucht wie man sich selbst in Beziehung zu diesen Bildern setzt, die meistens von Männern entworfen wurden. Ciao bella ist ein Charakterstück, das mit einem subtilen Spiel von Stereotypen und dem Einsatz von Kult-Songs von Madonna oder den Bee Gees, aber auch mit der Partitur von Schwanensee und den damit verbundenen Illusionen arbeitet, um die dahinter verborgenen Mechanismen der Unterdrückung zu entlarven.
Conception, chorégraphie : Herman Diephuis
Interprétation et création en collaboration avec : Julie Guibert, Claire Haenni, Dalila Khatir, Maud Le Pladec, Catherine Pavet
Lumière : Sylvie Mélis
Son : Alexis Meier
PRODUCTION DÉLÉGUÉE : COMPAGNIE HERMAN DIEPHUIS
COPRODUCTION : FESTIVAL MONTPELLIER DANSE 2009,
LE MANÈGE, SCÈNE NATIONALE (REIMS), ARCADI (ACTION RÉGIONALE POUR LA CRÉATION ARTISTIQUE ET LA DIFFUSION EN ILE-DE-FRANCE), CENTRE CHORÉGRAPHIQUE NATIONAL DE MONTPELLIER LANGUEDOC ROUSSILLON, CENTRE POMPIDOU, LES SPECTACLES VIVANTS (PARIS) AVEC L’AIDE DE L’INSTITUT FRANÇAIS DE FLORENCE, DE CANGO CANTIERI GOLDONETTA – CIE VIRGILIO SIENI (FLORENCE), DU QUATRAIN – HAUTE GOULAINE ET DE L’ATELIER DE PARIS – CAROLYN CARLSON