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«Voici ces nuits de Paris qui sont gonflées de ma fatigue des temps passés, des allées et venues, des marches dans l'ombre, ces nuits de l'ennui que j'ai vecues avec une déconcertante légereté.» (Philippe Soupault)
Das sind sie, die Nächte von Paris, aufgeblasen von der Müdigkeit der vergangenen Zeiten, des Kommens und Gehens und der Schattengänge, diese Nächte der Langeweile, die ich erlebte mit verwirrender Leichtigkeit.
An den Ufern und Brücken der Seine in Paris. Es ist Nacht. Ein eleganter Mann mit nackten Füßen, läuft den Quai entlang. Tote Blätter tanzen im Wind. Ein flüchtiger Krankenwagen rast in großer Eile immer wieder am Geschehen vorbei . Das Gefühl der Zeit verschwimmt und entsprechend wandelt sich der Zustand des Mannes. Wie in Trance wird er durch die Straßen getrieben. Seine Reise durch surrealistische Bildwelten wird mehr und mehr bestimmt von Begegnungen mit skurrilen Gestalten.
Die Kombination von Tanz, Schauspiel, Musik, Lichtdesign und Kameraarbeit ist balanciert und vielschichtig, schwebend und physisch zugleich. Dazu kommt ein sicheres Gefühl für Atmosphäre, Bildgestaltung, Rhythmus und Dynamik, das den Betrachter vom ersten Moment an gefangen nimmt.
(Jurybegründung Dt. Videotanzpreis)
dance: Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola and Michal Hirsch, Lisbeth Gruwez, Olivier Schétrit, Pauline Duchemin // cutter: Rita Schwarze // sound composition: Anthony Moore // camera: Kathy Sebbah // light: Javier Ruiz Gomez // written by Stephanie Thiersch according to an idea of Philippe Soupault // direction: Stephanie Thiersch